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Herbert Leymann (Heilpraktiker), Castrop-Rauxel

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Akupunktur

Die Akupunktur und die Pflanzenheilkunde gehören zu den ältesten Therapien.

Untersuchungen ergaben, dass die Ursprünge bis 10 000 v. Chr. zurück zu verfolgen sind. Dort begann man Schmerzen mit Steinnadeln zu lindern, in dem sie an bestimmte Körperstellen stach. Die Akupunktur hat sich bis heute weiterentwickelt.

Die Behandlungen, sowie die zunehmenden klinischen Erfahrungen wurden anhand von Denkmodellen wie Yin-Yan, den Fünf Elemente und Qi systematisiert.
Sie wurden durch Anwendungen zu einer differenzierten Medizin. Die Untersuchung wird nach den Prinzipien der westlichen und chinesischer Medizin durchgeführt. Nach Besprechung der Symptomatik und der Krankengeschichte erfolgt eine körperliche Untersuchung.

Diagnostische Merkmale der Traditionellen Chinesischer Medizin sind der Puls und die Betrachtung der Zunge. Nach Feststellung der westlichen und chinesischer Diagnose wird ein Therapieplan erstellt. Die chinesische Diagnostik ist eine ganzheitliche Betrachtung.

Bei der Behandlung wird der Therapeut den Patienten zunächst ruhig und entspannt lagern (meist liegend, zur Nadelung bestimmter Akupunkturpunkte sind auch andere Positionen möglich).
Vor jedem Einstich erfolgen eine Hautdesinfektion sowie ein kurzer Hinweis auf die bevorstehende Nadelung. Beim Einstich spürt man eventuell kurz eine minimale unangenehme Empfindung, die dann verschwinden soll. Wenn der richtige Punkt durch Vorschieben der Nadel getroffen wurde, sollte ein unterschiedlich stark ausgeprägtes dumpfes, ziehendes Gefühl oder eine Wärmeempfindung entstehen, die zum Teil ausstrahlen kann.
Diese Empfindung nennen die Chinesen „De-Qi", und sie ist für den Therapieerfolg mit entscheidend. Meist lässt das „De-Qi" nach einigen Minuten nach.

Der Therapeut wählt immer so wenig Nadeln wie möglich pro Sitzung (max. 16). Während der Nadelung sollte der Patient möglichst ruhig und entspannt in der Lagerungsposition verbleiben.
In der Regel sind 10 Akupunktur-Behandlungen erforderlich, um ein nachhaltiges und somit für den Patienten zufriedenstellendes Behandlungsergebnis zu erzielen.